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Corona: Medizinisches Zentrum der Universität Nimwegen arbeitet an Open-Source-Beatmungsgerät

Das medizinische Zentrum der Radboud Universität Nimwegen (Radboud UMC) arbeitet an der Entwicklung eines Open-Source-Beatmungsgerätes mit. Auf diese Weise kann schnell etwas gegen den drohenden Mangel an Beatmungsgeräten getan werden.

Hugo Touw, Intensivmediziner an Radboud UMC, arbeitet zusammen mit den Ingenieuren der Firma FreeBreathing am VentilatorPAL. Dabei handelt es sich um ein relativ kostengünstiges Open-Source-Beatmungsgerät zur Behandlung von COVID-19-Patienten mit starken Atembeschwerden.

Es ist für Einzelpersonen, Regierungen und medizinische Fachkräfte in allen möglichen Ländern bestimmt. Open Source bedeutet in diesem Fall, dass jeder mit den richtigen Werkzeugen und technischen Fähigkeiten das Gerät selbst bauen kann und darf. Die Entwürfe und Bauanleitungen werden zu einem späteren Zeitpunkt auf der Website freebreathing.org veröffentlicht. Die Kosten betragen 370 Euro je Gerät.

Beatmungsgeräte sind besonders wichtig

„Ich arbeite selbst auf der Intensivstation und sehe jeden Tag, wie wichtig Beatmungsgeräte für die Behandlung von Patienten mit COVID-19 sind“, sagt Hugo Touw auf der Website des Radboud UMC. „Als ich die Möglichkeit hatte, zur Entwicklung der Initiative von Stefan Dorssers beitragen zu können, habe ich sie mit beiden Händen ergriffen. Sehen Sie, wozu das geführt hat. Es ist noch nicht ganz fertig, aber die bisherigen Ergebnisse sind sehr gut. Hoffentlich können wir hiermit zu einer Lösung für die große Nachfrage nach diesen Geräten, auch außerhalb der Niederlande, beitragen.“

Das Gerät wird derzeit getestet und nach Angaben der Hersteller steht die Zertifizierung in den Niederlanden und Spanien kurz bevor. Das Radboud UMC fordert Regierungen zur finanziellen Unterstützung auf, damit die ersten tausend Geräte hergestellt werden können.

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