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Coronakrise: Wöchentlich 250 mit Alarmsystem ausgestattete Intensivbetten

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In der Coronakrise arbeiten Unternehmen unter Hochdruck. Der E-Health-Entwickler CLB aus dem niederländischen De Rijp entwickelte und realisierte innerhalb von 48 Stunden eine Notfalllösung, um jede Woche bis zu 250 neue Intensivbetten mit medizinischen Alarmen zu versorgen.

Krankenhäuser benötigen, insbesondere in der heutigen Zeit, eine Pflegelösung, die Alarme von medizinischen Geräten zeitnah und zuverlässig an Pflegekräfte übermittelt. „Wir hoffen, gemeinsam mit unseren über 200 Kollegen unseren Beitrag im Kampf gegen COVID-19 leisten zu können“, so der CEO der CLB-Gruppe, Niels de Bruin.

In den letzten Wochen hat CLB rund um die Uhr daran gearbeitet, seinen Kunden die richtige Unterstützung bei der Ausweitung und Einführung der dringend benötigten landesweiten Pflegekapazitäten zu bieten. Von der Einrichtung eines Notfallkrankenhauses bis zur Unterstützung der Kunden vor Ort.

„Wir kämpfen gemeinsam gegen einen unsichtbaren Feind. Es ist beängstigend, ermutigend und herzerwärmend zugleich“, sagt De Bruin. Ihre Kunden, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in den gesamten Niederlanden, machen gerade jetzt den großen Unterschied. „Es lässt sich nicht ausdrücken, wie stolz und dankbar wir für die großartigen Leistungen im Gesundheits- und Pflegewesen und natürlich auch in allen anderen wichtigen Berufen sind. Das war schon immer so, aber jetzt ganz besonders!“

Alarme kommen an der richtigen Stelle an

Auf Anfrage des Ministeriums für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport und dank FME entwickelte CLB innerhalb von 48 Stunden eine Notfalllösung für seinen medizinischen Alarm. „Dank unseres medizinischen Alarmsystems werden kritische Alarme schnell, übersichtlich und zuverlässig an die richtige Stelle im Gesundheitswesen weitergeleitet. Dadurch können sich Pflegekräfte auf einer Station bewegen, ohne dabei einen Alarm zu verpassen.“ Die scheint die Lösung für viele medizinische Geräte, wie z. B. Atemschutzgeräte, unabhängig von Marke oder Typ, zu sein.

Lösung für diese Notsituation

„In dieser Notsituation werden zu Recht Atemschutzmasken von allen Ecken und Enden eingesetzt. Bei diesen neuen Beatmungsgeräten fehlt häufig die Möglichkeit, dass tatsächlich ein Alarm gesendet wird. Diese Lücke können wir glücklicherweise schließen.“ Durch die wöchentliche Bereitstellung von 250 Intensivbetten mit dieser Pflegetechnologie hofft CLB, einen Beitrag zur niederländischen Forderung nach kompletten Intensivbetten zu leisten.

Hinter den Kulissen ist in der vergangenen Woche sehr viel geschehen. „Parteien aus verschiedenen Richtungen haben sich mit uns gemeinsam an die Arbeit gemacht. Für Hersteller von Beatmungsgeräten ist es schwierig, schnell an Teile zu kommen, aber wir sind zuversichtlich, dass es uns gelingen wird.“

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