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Deshalb will die Offshore-Wind- und Raumfahrtindustrie enger mit den Niederlanden zusammenarbeiten

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Holger Oetzel, AviaSpace Bremen

Es war heute interessant zu sehen, welche niederländischen Unternehmen in diesem Bereich alle tätig sind. Ich habe sie bei anderen Gelegenheiten schon einmal getroffen, aber das hatte nicht so viel Tiefgang wie bei dieser Handelsmission mit dem niederländischen Königspaar.

Für uns ist bereits jetzt schon klar, dass wir unsere Beziehungen zu niederländischen Instituten und Unternehmen vertiefen wollen.

Natürlich gibt es die großen Unternehmen, die in allen Ländern Niederlassungen haben, aber wenn ich mir die Universitäten ansehe, wird der Kontakt im Moment eher dem Zufall überlassen. Das Gleiche gilt auch für kleine und mittlere Unternehmen.

Zu den Aufgaben von Aviaspace gehört es auch, in den kommenden Jahren die Kontakte zu verbessern, damit sich Unternehmen aus beiden Ländern besser kennenlernen können. Auch das Königspaar hinterließ einen guten Eindruck. Als der König an unseren Tisch kam, spürten alle, dass wir gemeinsam auf dem richtigen Weg waren und dass auch dieser Prozess weitere Unterstützung verdient.

Oliver Juckenhöfel, Standortleiter Airbus Defence and Space Bremen

Wenn ich zum Beispiel an die Raumsonde denke, mit der wir zum Mond fliegen, dann haben wir niederländische Technologie an Bord. Weil die Technologie aus den Niederlanden, insbesondere die Solarzellen, einfach sehr gut und zuverlässig ist. Es passt zu dem, was wir bauen. Die Zusammenarbeit beruht auf langjähriger Erfahrung, wir kennen uns sehr gut, wir ergänzen uns gut. Und ich sage voraus, dass es noch viele spannende Möglichkeiten zur Zusammenarbeit geben wird.

Heute haben wir viel über CubeSats, Kleinsatelliten, gehört. In den Niederlanden gibt es offensichtlich viele Start-ups in diesem Bereich. Kleiner bedeutet, weniger Gewicht, also eine höhere Reichweite, um mit dem gleichen Kraftstoff zu fliegen.

Der Austausch mit der niederländischen Delegation findet auf hohem technischen Niveau statt. Das macht die Gespräche so viel einfacher. Wenn es kulturelle Unterschiede gibt, fallen die dadurch bereits weg.

Andreas Wagner, Geschäftsführer der Stiftung Offshore Wind

Wir sind hier, weil wir sehr daran interessiert sind, mit den Niederlanden, der Heimat der Windenergie, zusammenzuarbeiten, wegen der traditionellen Windmühlen.

Auch im Offshore-Bereich haben die Niederlande früher angefangen, aber inzwischen holt Deutschland auf. Wir sind die Nummer 2 in Europa. Wir sehen auch die Vorteile einer engen Zusammenarbeit an der Grenze.

Die Vorteile liegen im Erfahrungsaustausch, die Niederlande haben offshore viel mehr Erfahrung mit Öl und Gas. Aber auch mit dem Netzbetreiber Tennet, der in beiden Ländern tätig ist. Mit ihnen können Sie grenzüberschreitende Projekte besprechen, wie z. B. die Verbindung eines Offshore-Windparks auf der deutschen Seite der Nordsee mit der niederländischen Seite. Auf europäischer Ebene haben wir viele gemeinsame Interessen.

Carl Rasmus Richardsen, CEO Deutsche Windtechnik

Wir haben eine kleine Geschäftseinheit, die Deutsche Windtechnik BV, in der Nähe von Amsterdam, in Utrecht sowie eine Servicestation in der Nähe von Groningen. Wir wollen natürlich in den Niederlanden expandieren.

Wir verfügen über so viel Erfahrung auf dem Gebiet des Offshore-Baus in den Niederlanden, deshalb haben wir dort auch Niederlassungen eröffnet. Wir in Deutschland haben mehr Erfahrung im Bereich der Windenergie und der Wartung von Windkraftanlagen. Auf diese Weise ergänzen wir uns super, wir schicken unsere Experten für Wind in die Niederlande. Die niederländischen Offshore-Experten kommen umgekehrt nach Deutschland, wenn ihr Fachwissen benötigt wird.

Carolin Abromeit, Referatsleiterin im Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)

Die Niederländer sind im Bereich der Ausschreibungssysteme einige Jahre voraus. Sie haben bereits eine Lernkurve aufgebaut, die wir nutzen möchten, um das System in Deutschland für Investoren möglichst attraktiv zu gestalten.

Wir können den Niederlanden einen sehr großen Markt bieten, auch wenn die Offshore-Windenergie noch nicht so ambitioniert angegangen wird wie in den Niederlanden.

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