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Diese Zulieferer bündeln ihre Kräfte, um OEMs besser beliefern zu können

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Um Industrie 4.0 effektiv umzusetzen, benötigen Sie die richtigen Netzwerkpartner. Um OEMs besser beliefern zu können, arbeiten diese Zulieferer aus dem Osten der Niederlande nun im Cluster TechNet Oost zusammen.

TechNet Oost: Die Unternehmen der VMO (Verenigde Maakindustrie Oost – Vereinigte Fertigungsindustrie Ost) bilden ein Cluster für die fachliche Unterstützung von Erstausrüstern (OEM). Das Bündeln von Wissen, Können und Kapazitäten von Entwicklungs- und Fertigungsunternehmen, die dem Markt durch Zusammenarbeit mehr bieten können. Durch die Zusammenarbeit in einem Cluster von Unternehmen können sie den gesamten Prozess als Cluster anbieten, von der Entwicklung bis zur Lieferung eines Produkts, einer Maschine oder eines Geräts. Und das mit Spezialisten in jedem Bereich.

„Da wir alle als unabhängige Unternehmen Spezialisten in unserem Fachgebiet sind, können wir gemeinsam auf einer höheren Ebene agieren als ein so genannter Komplettanbieter“, sagt Jacques Stevens vom Büro für Industriedesign IDpartners aus Enschede im Namen der Initiatoren.

Märkte und Sektoren

TechNet Oost konzentriert sich auf Unternehmen und Branchen, die ihre eigenen Produkte in Serie herstellen (OEMs) oder Module bauen. Das Cluster hilft bei der Schaffung eines eigenen Produktes oder Produktionsmittels durch Design, Engineering (elektromechanisch/elektronisch) Prototypenbau, Serienfertigung, Lieferung von Komponenten, Unterbaugruppen oder Modulbau.

  • serienmäßiger Maschinenbau sowohl im Food- als auch im Non-Food-Bereich
  • Landwirtschaftstechnik
  • Robotik und Produktionsautomatisierung
  • Medizin und Pflege – Pharma
  • Lebens- und Futtermittel
  • Transport – Automotive
  • Schweres Gerät und Werkzeuge
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Projektbeispiel

Ein Beispiel dafür, wie Unternehmen zusammenarbeiten, ist die innovative Entwicklung im Bereich von Smart Industry für Produkte: MedEasy.

MedEasy ist ein Medikamentenausgabeautomat für verpackte Medikamente. In diesem System befindet sich ein aus zwei Schichten bestehendes Karussell, in dem die Medikamente nach Patienten sortiert liegen. Außerdem befindet sich in der Mitte ein Roboterarm, der für die Ausgabe der Medikamente sorgt.

Das System wird vom Apothekenpersonal über zwei große Zugangstüren befüllt. Der Roboter scannt anschließend die Strichcodes und sendet eine SMS-Nachricht mit einem eindeutigen Zugangscode an den Patienten. Über einen großen Touchscreen kann der Patient seine Medikamentenausgabe anfordern.

MedEasy ist eine Entwicklung von einigen Mitglieder der VMO. Z-Tech hat in Zusammenarbeit mit IDpartners und verschiedenen anderen Unternehmen, wie Menla Kunststoffen, Contour und Descotech aus dem Osten der Niederlande, das Konzept für MedEasy entwickelt. „Im Zeitalter von Smart Industry ist es ein Muss, das richtige Netzwerk um sich herum zu entwickeln.“

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Z-Tech in Oldenzaal ist auf Robotik, Servotechnik und Feinmechanik spezialisiert. Damit löst das Unternehmen komplexe Fragestellungen im Bereich von Produktions- und Montagelinien, bei denen die Robotik einen integralen Bestandteil der Gesamtlösung bildet.

Das gilt auch für MedEasy. In diesem System befindet sich ein aus zwei Schichten bestehendes Karussell, in dem die Medikamente nach Patienten sortiert liegen. Der Roboterarm von Kuka in der Mitte sorgt für die Ausgabe der Medikamente. Das System wird vom Apothekenpersonal über zwei große Zugangstüren befüllt. Über einen großen Touchscreen kann der Patient seine Medikamentenausgabe anfordern.

Das Büro für Industriedesign IDpartners in Enschede hat Z-Tech bei der Gestaltung und Realisierung des Gehäuses unterstützt. IDpartners hat einen Vorentwurf erarbeitet, wobei der Rahmen und die Abdeckung, unter Berücksichtigung der Bedienung und Zugänglichkeit zur Innenseite, weitestmöglich integriert sind. Darüber hinaus hat IDpartners die Entwicklung und Realisierung des Prototypen begleitet. Sowohl Descotech als auch Menla Kunststofftechnik haben Metall- und Kunststoffteile für die Maschine hergestellt.

Die erste Serie von MedEasy wurde jetzt installiert, unter anderem in der Apotheke De Oostburg in Enschede, wo man vor allem die einfache Bedienung schätzte.

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An diesem Beitrag haben mitgewirkt:

  • Produktion: Emma van Harten und Leandra Marzluff
  • Partnerships: Derk Marseille
  • Redaktion: Bertus Bouwman und Peter Oehmen (sprachliche Adaption)

Kontakt

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