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Economic Board Arnheim-Nimwegen sucht die internationale Zusammenarbeit

Thema

In der Region Arnheim - Nimwegen - Wageningen mangelt es in den Bereichen Ernährung, Gesundheit und Energie nicht an Zusammenarbeit. Regierungsorganisationen, Unternehmer und Wissenseinrichtungen finden immer besser zueinander. So geben Wissenschaftler mit dem Chip Integration Technology Center dem Hightech-Cluster in Nimwegen zusätzliche Impulse.

Mit der Einrichtung von sieben spezifischen Clustern konzentriert sich das Economic Board auf das, was ist und was noch kommen wird, weil es dabei hilft, Ideen und Chancen als neue Lösungen zu vermarkten. Genau das, was notwendig ist, um ein gesundes Wachstum zu ermöglichen, voranzutreiben und letztlich zu beschleunigen. Die strukturverbessernden Programme haben einen gerichteten Schwerpunkt, minimaler Umfang und den Status einer Dreifachhelix. Wirtschaft und Wissenschaft sind miteinander verbunden, wobei die Regierung vor allem Möglichkeiten schafft, damit Netzwerke gemeinsam etwas bewirken können.

Programmatischer Ansatz

Der große Vorteil des neuen Cluster-Ansatzes ist eine verbesserte Rollenverteilung zwischen Regierung, Wissenseinrichtungen und Wirtschaft, erwartet Jan Luijten, Civic Entrepreneur des Clusters Intelligente Nachhaltigkeit. „Wenn man Nachhaltigkeit betrachtet, liegt der Schwerpunkt jetzt oft auf der Regierung. Durch eine intensivere Zusammenarbeit in einem thematischen Cluster gehen Sie dieses Problem an. Durch eine programmatische Herangehensweise erhalten Sie ein besseres Bild über das Warum von welchen Projekten. Darüber hinaus führt die Bündelung der Kräfte und die gegenseitige Koordinierung zu einer besseren inhaltlichen Agenda, die dazu beiträgt, Projekte aufzugreifen. Und weil das Thema intensiver behandelt wird, erhöht sich die Sichtbarkeit. Was wiederum notwendig ist, um Projekte in Richtung von mehr Mitteln zu bewegen.“

Einen Unterschied machen

John van Sambeek, Civic Entrepreneur des Clusters Health, High Tech und Food, erkennt in den Worten seines Kollegen Vieles wieder. „Bei Kooperationen übernimmt häufig eine Partei die Führung oder es wird viel auf bilateraler Ebene gearbeitet. Unsere strukturverbessernden Programme haben einen gerichteten Schwerpunkt, minimaler Umfang und den Status einer Dreifachhelix. Wissen und Können sind miteinander verbunden, wobei die Regierung vor allem Möglichkeiten schafft, damit Netzwerke gemeinsam etwas bewirken können. Im Idealfall stelle ich mir die Situation so vor, dass wir als Region sofort eine klare Vorstellung davon haben, welchen Beitrag wir leisten können, wenn Europa und/oder die nationale Regierung ein Ziel zum Beispiel im Gesundheitsbereich formuliert, und diesen in einem Triple-Helix-Kontext dann schnell in konkrete Programme und Projekte umsetzen können.“

Durch und durch

Viele dieser Ziele gehen über kommunale und regionale Grenzen hinaus.

Jeroen Herremans, Civic Entrepreneur des Clusters Energie. „Alle Gemeinden in der Region sind von der Energiewende betroffen. Aus unserem Cluster heraus prüfen wir bereits, welche Parteien wir zusammenbringen können, um beispielsweise ein mögliches Innovationslabor mitzufinanzieren, um gemeinsam zu regionalen Lösungen zu kommen. Das führt zu mehr Wissen und zusätzlichen Arbeitsplätzen. Fragen wie die Energiewende können nicht mehr von Unternehmen allein gelöst werden. Große Unternehmen sind bei Innovationen auch auf kleine Firmen angewiesen, die sich manchmal schneller entwickeln, Dinge häufiger ausprobieren können, kurz gesagt: die mehr Mumm haben. Mit unseren Clustern gehen wir diesen Entwicklungen auf den Grund, was zu einem schnelleren gegenseitigen Informationsaustausch und zu einer breiter gestützten Beschlussfassung führt.“

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