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Europäische Zusammenarbeit, um E-Mobilität für LKW zu ermöglichen

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Der internationale Energie- und Dienstleistungskonzern ENGIE und seine Tochtergesellschaft, EVBox Group, bündeln Ihre Kräfte mit Scania, um Transportdienstleistern in 13 europäischen Ländern eine maßgeschneiderte und komplette E-Mobilitätslösung anzubieten.

Das Laden ist eine Grundvoraussetzung für elektrischen Transport. Für Transportdienstleister im städtischen und regionalen Einsatz reicht es häufig aus, das Fahrzeug im Depot aufzuladen. Viele Transportdienstleister untersuchen daher die Möglichkeiten im Depot zu laden, stellen jedoch fest, dass die Suche nach der passenden Ladelösung eine komplexe Angelegenheit ist. Für anspruchsvollere Strecken und mit fortschreitender Elektrifizierung werden auch fortschrittlichere Lösungen für das Aufladen am Zielort und das öffentliche Laden erforderlich sein, die heute nur äußerst begrenzt zur Verfügung stehen.

Europäische Zusammenarbeit sorgt für einfachen Übergang

„Eine komplette Ladelösung umfasst die Stromversorgung, die Ladehardware und -software sowie die Installation, Wartung und andere damit verbundene Dienstleistungen, die auf die spezifischen Bedürfnisse jedes Kunden zugeschnitten sind. Diese starke Partnerschaft mit ENGIE und der EVBox Group wird unseren Kunden den Übergang zu einer zunehmend elektrifizierten Flotte und damit zu einem nachhaltigeren Transport erleichtern“, sagt Alexander Vlaskamp, Leiter Vertrieb und Marketing bei Scania.

ENGIE zeichnet sich im Energiesektor durch seine internationale Reichweite und seine starken lokalen Partnerschaften aus. Über die EVBox Group hat das Unternehmen die Möglichkeit, sowohl das Stromsystem als auch intelligente und skalierbare Hochleistungslasten zu liefern, die auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden zugeschnitten sind. ENGIE bringt umfangreiche Erfahrungen im Bereich von Lade- und Energiesystemen für Elektrofahrzeuge mit und wird die elektrische Ladelösung und die damit verbundenen Dienstleistungen entwickeln, bereitstellen, installieren und warten.

„Die Elektrifizierung des Transports ist eine der wichtigsten Initiativen zur Emissionsreduzierung, zumal der Verkehr für fast ein Viertel der Treibhausgasemissionen in Europa verantwortlich ist. Diese Kooperation eröffnet neue Möglichkeiten für die EVBox Group. Mit über 10 Jahren Erfahrung sind wir zuversichtlich, dass unsere Expertise und unser wettbewerbsfähiges Angebot Scania beim Erreichen seiner Geschäfts- und Nachhaltigkeitsziele unterstützen wird“, sagt Kristof Vereenooghe, CEO der EVBox Group.

Reichweite und Flexibilität für elektrischen Schwertransport vergrößern

„Die Ladelösung wird einen großen Einfluss auf die Reichweite, die Flexibilität und den Zustand der Batterie eines Elektrofahrzeugs haben und dadurch die Gesamtwirtschaftlichkeit für unsere Kunden maßgeblich beeinflussen“, sagt Vlaskamp. „Wir befinden uns bei der Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs auf einer lehrreichen Reise und nur durch eine solche Zusammenarbeit und eine enge Kooperation mit unseren Kunden werden wir gemeinsam den besten Weg nach vorne finden.

Scania ist davon überzeugt, dass das Transportwesen nur durch die Erforschung eines größeren Ökosystems und die Zusammenarbeit mit neuen Partnern verändert werden kann, um den Wandel voranzutreiben. Die Zusammenarbeit mit ENGIE und der EVbox Group ist für Scania eine weitere Partnerschaft im Energiesektor, nachdem zuvor bereits die Zulieferung von Batterien angekündigt worden war. Es konzentriert sich auf das Laden von Batterien im Depot für Kunden und wird zunächst 13 europäische Länder abdecken, mit einer weiteren Ausweitung bis Ende 2021.

An diesem Beitrag haben mitgewirkt:

  • Produktion: Emma van Harten
  • Partnerships: Derk Marseille
  • Redaktion: Bertus Bouwman und Peter Oehmen (sprachliche Adaption)

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