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Mobilität: So stärken sich Baden-Württemberg und die Niederlande gegenseitig bei Innovationen

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Minister aus Baden-Württemberg haben in den letzten Jahren innovative Mobilitätsprojekte in Nord-Brabant besucht. Jetzt besuchen Unternehmer aus Brabant Hersteller und Städte in Süddeutschland.

Die niederländische Automobilindustrie hat bereits gute Geschäftsbeziehungen in Deutschland, etwa 45 % ihrer Exporte sind für deutsche Hersteller bestimmt. Dennoch sehen die Niederländer noch ausreichende Wachstumschancen. Besonders jetzt, wo sich die Mobilität in vielen Bereichen vollkommen verändert. Die Region Noord-Brabant verfügt über ein starkes Cluster von Automobilunternehmen und organisiert daher eine Handelsmission nach Süddeutschland.

Offen für eine engere Zusammenarbeit

Während der Reise nach Baden-Württemberg vom 10. bis 13. Februar 2020 geht es vor allem darum, die Herausforderungen zu verstehen, vor denen das Bundesland steht. Das Bundesland ist weltweit eines der führenden Ökosysteme im Bereich Mobilität. Unternehmen wie Bosch, Daimler, ZF und Porsche haben hier ihre weltweiten Hauptsitze und F&E-Standorte angesiedelt. Und die Region verfügt über ein dichtes Netzwerk von Systemlieferanten und Automobilzulieferern.

Dennoch ist das Bundesland sehr offen für eine engere Zusammenarbeit mit niederländischen Unternehmen. In den vergangenen Jahren haben mehrere Minister aus Baden-Württemberg führende Projekte in Nord-Brabant besucht. Daraus sind bereits verschiedene Kooperationen entstanden. Die Delegation aus Brabant besucht unter anderem die Stadtwerke Stuttgart und Karlsruhe. Es finden auch Treffen mit großen Herstellern aus der Region statt.

Die niederländische Delegation besteht aus Unternehmen, die im Bereich Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge tätig sind. Aber auch Entwickler aus den Bereichen autonomer Transport, Mobilitätsinfrastruktur und Verkehrsmanagement sowie Fahrradverkehr.

Elektrisches Laden, Industrie 4.0 und erneuerbare Energie

Einer der Teilnehmer ist AME Applied Micro Electronics aus Eindhoven, ein schnell wachsender Hersteller von hochwertigen elektronischen Produkten. „Wir werden von unseren Kerntechnologien angetrieben: Energieumwandlung, Sensoren und Steuerung sowie Industrie 4.0“, sagt Willem Kroon. „Gemeinsam mit unseren Kunden suchen wir nach der besten Lösung, basierend auf unserem umfangreichen Wissen über Elektronik, Mechanik und Softwareentwicklung und -produktion. Hierbei liegt unser Schwerpunkt sehr stark auf Ladesystemen und Energiemanagement.“

Auch PRE Power Research Electronics aus Breda macht gerne Geschäfte Süddeutschland. Inhaber/Geschäftsführer Menno Kardolus und sein Team sind immer auf der B2B-Messe eMove360 Europe in München zu finden. Das Unternehmen verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Elektromobilität, Ladeinfrastruktur, industrielle Anwendungen, LED-Beleuchtung und erneuerbare Energien.

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