Niederlande NachrichtenThemen > PartnerThemen > Koninklijke MetaalunieNiederländische Zulieferer auf der Hannover Hannover Messe 2022 sind innovative Partner
Niederländische Zulieferer auf der Hannover Messe 2022

Niederländische Zulieferer auf der Hannover Hannover Messe 2022 sind innovative Partner


Herstellern wird empfohlen, ihre Lieferanten zu diversifizieren, um Risiken auf diese Weise zu streuen. Dabei kann sich die Industrie seit Jahrzehnten auf zuverlässige Partner aus den Niederlanden verlassen. Auf der Hannover Messe 2022 präsentieren sich niederländische Zulieferer und Technologiepartner auf Augenhöhe in Halle 4.

Mindestens 46 % der deutschen Hersteller wollen ihre Abhängigkeit von China verringern, das geht aus einer Branchenumfrage des Münchner Ifo-Instituts aus dem Frühjahr hervor. Laut Lisandra Flach, Leiterin der Abteilung Außenhandel des Instituts, wollen die Unternehmen ihre Lieferkette diversifizieren, um Risiken und Kosten zu verteilen. „Eine gute Vorbereitung auf geopolitische Unwägbarkeiten erscheint notwendig.“

Die Lehre aus den Krisen mit Corona und Russland sei, dass sich die Branche stärker diversifizieren müsse, sagt der Wirtschaftsweise Volker Wieland der Nachrichtenagentur Reuters. „Die Unternehmen müssen sich breiter aufstellen, mit mehr Anbietern und mehr Lagerkapazitäten – auch wenn das teurer ist. Aber das ist es wert.“

Zudem nimmt die Bedeutung des Handels zwischen Deutschland und den Niederlanden jedes Jahr zu. 2021 stieg das Handelsvolumen auf 206 Milliarden Euro – ein Rekord. Damit sind die Niederlande der wichtigste Handelspartner in Europa. Dabei ist die Technologie einer der größten Wachstumsfaktoren, errechnete die Deutsch-Niederländische Handelskammer auf Grundlage von Zahlen von Destatis.

Niederländische Zulieferer haben eine besondere Zulieferkultur

Die Koninklijke Metaalunie sieht ebenfalls, dass die deutsche Industrie immer besser weiß, wo sie ihre Lieferanten findet, sagt Richard Schuitema, Berater Unternehmenspolitik bei der Koninklijke Metaalunie. „Vor allem in Krisenzeiten muss man sich auf zuverlässige Partner verlassen können. Außerdem ist die deutsch-niederländische Zusammenarbeit so stark, weil die niederländischen Zulieferer intelligente Lösungen auf einem sehr hohen Niveau mitentwickeln.“

Auf der Hannover Messe 2022 werden die Mitglieder der Koninklijke Metaalunie daher wieder in Halle 4 zu finden sein, wo der Schwerpunkt auf Zulieferern liegt. „Die Niederlande haben eine echte Zulieferkultur. Das gemeinsamen Arbeiten an Innovationen liegt uns im Blut.“

Diese Unternehmen sind ein Symbol dafür, wie wichtig der Handel mit den Niederlanden ist, sagte er. „Auf der Hannover Messe treffen sie viele Geschäftspartner, mit denen sie schon seit Jahren intensiv zusammenarbeiten.“

Contour Covering Technology: Hersteller beziehen uns in einem frühen Stadium ein

Ein gutes Beispiel ist Contour Covering Technology mit Niederlassungen in Deutschland und den Niederlanden. Der Spezialist für hochwertigen Blech- und Modulbau arbeitet für Hersteller aus den Bereichen Medizintechnik, Analysegeräte, Halbleiter, Maschinenbau sowie Lebensmittel- und Verpackungsindustrie. „Wir produzieren von Einzelteilen bis hin zu kompletten Rahmen und Modulen aus verschiedenen Stahlsorten, Edelstahl und Aluminium“, sagt Geschäftsführer Marc Beldman.

Hersteller beziehen Contour bereits in einem frühen Stadium ein, um in der Entwurfsphase und bei der Machbarkeit mitzudenken, sagt Beldman. „Auf diese Weise können wir mit den modernsten Verfahren und Möglichkeiten zusammenarbeiten, die wir haben.“ Das Unternehmen übernimmt den gesamten Prozess, vom Entwurf bis hin zu logistischen Dienstleistungen, sagt er. „Mit einem klaren Schwerpunkt auf Rahmen, Gehäusen, Maschinenverkleidungen und elektromechanischen Modulen.“

Da Contour über eine eigene Konstruktionsabteilung verfügt, sind die Wege in der Produktion kurz, sagt Beldman. „Dadurch können wir bei Bedarf schnell reagieren.“ Das Unternehmen arbeitet nach dem „One-Stop-Shopping“-Modell. „Wir können dem Kunden seine Sorgen abnehmen, weil wir alles im eigenen Haus haben. Dadurch sind wir flexibel und oft unabhängig von Dritten.“

FMI HighTech Solutions – Risikoverteilung für Kunden

Als Systemlieferant konzentriert sich FMI HighTech Solutions auf das Risikomanagement, sagt New Business Manager Ruben van den Heuvel. „Wir streuen das Risiko unserer Kunden, indem wir sowohl interne als auch externe Produktionskapazitäten nutzen. Wir organisieren interne und externe Kapazitäten möglichst effizient und effektiv.“

Als First-Tier fertigt FMI mechanische und mechatronische (Sub-)Module und Werkzeuge für große OEMs, sagt Van den Heuvel. „Wir arbeiten über die Grenzen hinweg mit Partnern zusammen. Bereits in der Entwicklungs- oder Einführungsphase eines neuen Produkts unterstützen wir den Kunden bei der Konzeption, Machbarkeit und Herstellbarkeit.“ Die Unternehmensgruppe bietet globales Lieferkettenmanagement. „Dabei kümmern wir uns um die gesamte Wertschöpfungskette unserer Kunden.“

Außerdem entwickelt, produziert und wartet FMI ImProvia automatisierte Montage-, Qualifizierungs- und Inspektionsmaschinen sowie maßgefertigte Werkzeuge für jeden Montagevorgang.  

Der Geschäftsbereich EXrobotics bietet mobile Roboter für Umgebungen, die eine IECEx- und ATEX-Zertifizierung für die Zone 1 erfordern, wie zum Beispiel in der weltweiten Öl- und Gasindustrie. „Wir führen alles selbst aus. Vom Konzept und der Gestaltung bis hin zur Realisierung und Wartung. Wir haben Elektrotechnik, Mechanik, Software, Robotertechnik und Projektmanagement im Haus.“

Timmermans Verspaningstechniek – Automatisierung bietet Sicherheit in der Lieferkette

Die Hersteller wissen, wo sie Timmermans Verspaningstechniek finden, wenn komplexe Werkstücke (große und kleine) aus allen Materialien in kurzer Zeit bearbeitet werden müssen, sagt Geschäftsführer Arjan Timmermans. „Für Erstausrüster kümmern wir uns um ein bestimmtes Produkt oder eine Produktlinie.“ 

Das Unternehmen aus Oudenbosch sieht, dass viele Aufträge wegen der hohen Selbstkosten und der langen Lieferzeiten in die Niederlande zurückkommen. „Die OEMs wollen Sicherheit und Kontrolle über die Lieferkette. Durch Automatisierung ist es möglich, den Preis wettbewerbsfähig zu halten.“

Dank Automatisierung kann Timmermans rund um die Uhr Produkte verarbeiten. „Das macht uns für Erstausrüster in Europa attraktiv.“ Das Unternehmen will daher mehr als nur ein Lieferant sein. „Wir stellen uns als Partner auf und können in der Entwicklungsphase mit unseren Kunden gemeinsam über die Machbarkeit eines Produkts und die Selbstkosten der Produktion mitdenken.“

Niederländische Zulieferer und Technologiepartner auf Augenhöhe im Holland High Tech Pavillon in Halle 4

Die Unternehmen im Holland High Tech Pavillon in Halle 4 sind nicht nur auf der Hannover Messe Nachbarn, sie arbeiten auch über die Messe hinaus zusammen. Zum Beispiel bei der Suche nach Fachkräften. „Seit 20 Jahren arbeiten FMI und Timmermans bei der Ausbildung junger Arbeitnehmer zusammen, indem sie sich an der Stichting Vakopleiding Metaal beteiligen.“

Besuchen Sie die niederländischen Zulieferer in Halle 4. Kontakt können Sie über Richard Schuitema aufnehmen.

Im Holland High Tech Pavillon in Halle 8 finden Sie weitere Technologie- und Innovationspartner aus den Niederlanden für die deutsche Industrie.

Beitrag teilen

  • Email
  • Twitter
  • Facebook
  • LinkedIn

Kontaktformular

    Die königliche Metallunion ist der größte Unternehmerverband für kleine und mittlere Unternehmen in der Fertigungsindustrie.

    'Koninklijke Metaalunie' Partnerseite auf NN.de →

    Mehr zum Thema

    Ähnliche Themen