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Niederländischer Hub Gaia-X bündelt für einen Beitrag zur europäischen Daten- und Cloud-Infrastruktur seine Kräfte

Um besser zu Gaia-X, der europäischen Initiative zur Entwicklung einer Daten- und Cloud-Infrastruktur, beitragen zu können, wurde im Sommer 2021 ein niederländischer Hub gegründet. Auf diese Weise bündelt das Forschungsinstitut TNO als Koordinator die Kräfte in den Niederlanden.

Der Hub wird ermittelt, wie die europäische Daten- und Cloud-Infrastruktur aus niederländischer Sicht aussehen soll und wie dafür gesorgt werden kann, dass die niederländischen Standpunkte in die europäischen Konsultationen eingebracht werden.

Niederländischer Gaia-X-Hub bündelt Kräfte

Über den Hub werden Wissen ausgetauscht und Anwendungsfälle erstellt. Auf diese Weise wird für verschiedene Branchen deutlich, wie Daten intelligenter genutzt werden können und welche Möglichkeiten eine europäische Cloud-Infrastruktur und Datenspeicherung ihnen bietet.

„Ziel ist es, immer mehr Parteien aktiv in den Hub einzubinden“, sagt Jesse Robbers, der den Start des Hubs für TNO koordiniert. „Es verstärkt und erweitert die Zusammenarbeit, verbindet Ökosysteme und niederländische öffentliche und privatwirtschaftliche Organisationen, die im Bereich Datenaustausch arbeiten.“

Verschiedene Koalitionen, die im Bereich der Digitalisierung aktiv sind, unterstützen bereits das Konzept des niederländischen Gaia-X Hub. Dazu zählen Data Sharing Coalition (DSC), Online Trust Coalition (OTC), Brainport Industry, Cloud Infra Structure Coalition (CiC), Dutch Data Center Association (DDA), Dutch Cloud Community (DCC), Nederlandse AI Coalitie (NL AIC), Digitale Infrastructuur Nederland (DINL) und NEN.

Die niederländischen Gaia-X-Mitglieder, darunter TNO, Philips, SURF und Brainport Industries, übernehmen die Führung in den Bereichen Gesundheitswesen, Bildung und Smart Industry. „Diese Entwicklungen sind für die niederländische und europäische Wirtschaft von großer Bedeutung und es ist wichtig, sich hieran aktiv zu beteiligen, um eine sicherere und effizientere Datenumgebung zu schaffen“, so Jeroen Tas, Chief Innovation & Strategy Officer bei Philips und stellvertretender Vorsitzender des Vorstands von Gaia-X.

Die Niederlande haben eine starke digitale Infrastruktur

Das niederländische Ministerium für Wirtschaft und Klima bestätigt, dass es diese europäischen Entwicklungen als wichtig erachtet: „Die Niederlande haben eine starke digitale Infrastruktur und hervorragende nationale Initiativen in den Bereichen Daten und Cloud. Der Gaia-X-hub bietet eine hervorragende Gelegenheit, dies zusammenzuführen. Da Daten jedoch nicht an Grenzen gebunden sind, ist eine europäische Zusammenarbeit unerlässlich. Auch in dieser Hinsicht machen wir heute einen wichtigen Schritt nach vorn“, sagte Focco Vijselaar, Generaldirektor für Wirtschaft und Innovation.

Die kooperierenden Parteien im niederländischen Gaia-X Hub rufen die verschiedenen Parteien aus der Industrie, öffentliche Organisationen und Wissenseinrichtungen dazu auf, sich anzuschließen und gemeinsam an einer zukünftigen Dateninfrastruktur auf Grundlage europäischer Werte für die Niederlande zu arbeiten und proaktiv mit Parteien in anderen Teilen Europas zusammenzuarbeiten.

Europäische Initiative

Gaia-X wurde 2019 ins Leben gerufen, um Cloud- und Edge-Dienste von Anbietern in Europa in einer Dateninfrastruktur mit gemeinsamen Regeln, Standards und Technologien zu vereinen. Ziel ist es, die Datenhoheit für die EU, ihre Mitgliedstaaten, Regierungen, Unternehmen und Bürger zu erhalten.

Die Initiative begann mit elf deutschen und elf französischen Parteien, inzwischen gehören Gaia-X mehr als 250 europäische und internationale Organisationen an, die gemeinsam darüber nachdenken, wie diese europäische Infrastruktur aussehen soll. Um dafür zu sorgen, dass der Rahmen und die Standards den europäischen Werten entsprechen, wurde entschieden beschlossen, dass nur europäische Organisationen stimmberechtigt sein sollen.

An diesem Beitrag haben mitgewirkt:

  • Produktion: Emma van Harten
  • Partnerships: Derk Marseille
  • Redaktion: Bertus Bouwman und Peter Oehmen (sprachliche Adaption)

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