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NXP stellt mit Volkswagen neuen Standard für Verkehrssicherheit auf

Seitdem Volkswagen die gesicherte Vehicle-to-everything V2X-Technologie von NXP in den neuen Golf 8 einbaut, wird ein neuer Sicherheitsstandard für die Massenproduktion verfügbar.

Die Technologie lässt Autos miteinander kommunizieren und erhöht dadurch die Sicherheit sowohl für Autofahrer als auch für Radfahrer und Fußgänger. Dem niederländischen Chiphersteller zufolge kann die neue Technik Unfälle verhindern, indem sie Autos miteinander kommunizieren lässt, unabhängig von de Marken und ohne die Unterstützung der Netzwerkinfrastruktur.

Standard für Verkehrssicherheit

Mit dem Einsatz der V2X-Technologie will Volkswagen zeigen, dass das Unternehmen großen Wert auf die Verbesserung der Verkehrssicherheit legt, so Johannes Neft, Chef der Karosserieentwicklung bei VW.

Torsten Leman (General Manager Driver Assistance and Infotainment) bei NXP zufolge hat sich die Technologie in über einer Million Testtagen weltweit bewährt. Der deutsche Hersteller hat dabei eng mit dem niederländischen Zulieferer zusammengearbeitet. Unter anderem bei der Festlegung von Standards für die Cybersicherheit und den Schutz personenbezogener Daten.

Einführung in ganz Europa

Die V2X-Technologie interagiert mit der Infrastruktur. In Europa gibt es derzeit etwa 5.000 Kilometer Straßen, die sich dafür eignen. An der Entwicklung der WLAN-basierten Technologie wird bereits seit 10 Jahren gearbeitet.

Sie ermöglicht die Kommunikation zwischen Autos, Straßeninfrastruktur wie Ampeln oder Straßenschildern und anderen Verkehrsteilnehmern wie Radfahrern und Fußgängern. Dabei handelt sich um eine Technologie, die zusammenarbeitet und es ermöglicht, die Daten der Umgebungssensoren von ausgerüsteten Fahrzeugen untereinander abzurufen und vor Gefahren zu warnen und Unfälle zu verhindern.

V2X ist eine Technologie, die andere ADAS-Erfassungstechnologien wie Radar, LiDAR und Kameras ergänzt. Sie unterstützt Fahrzeuge, weiter als einen Kilometer „vorauszuschauen“ und um die Kurve zu „schauen“, um frühzeitig einzugreifen. Sie kann durch Objekte „hindurchschauen“ und liefert mehr Informationen als nur durch die Sichtlinie des menschlichen Auges.

Sicherlich 100 Chips pro Auto

NXP aus Eindhoven ist die ehemalige Chipsparte von Philips und hat sich zum größten Lieferanten von Chips für die Automobilindustrie entwickelt. In jedem modernen Auto befinden sich durchschnittlich 100 Chips von NXP, die meistens in der Fabrik in Nimwegen hergestellt werden, sagt Maurice Geraets. Der Leiter New Business der Abteilung Niederlande ist daher unter anderem ein sehr wichtiger Zulieferer für die deutsche Automobilindustrie.

NXP beschäftigt mehr als 45.000 Mitarbeiter in 35 verschiedenen Ländern. In den Niederlanden beschäftigt das Unternehmen 2.400 Mitarbeiter, davon 1.700 in Nimwegen und 700 in Eindhoven.

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