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Was Industrie 4.0 für diesen Zulieferer leistet

Die Betech Group aus dem niederländischen Hoogeveen hat inzwischen große deutsche Kunden. Dadurch, dass der Zulieferer voll auf Industrie 4.0 setzt, kann er im Vergleich zu Niedriglohnländern wettbewerbsfähiger produzieren.

Viele Zulieferer investieren sehr stark in neue Anwendungen von Industrie 4.0. So auch die Betech Group aus Hoogeveen, sagt CEO Arjan Schuinder. „Wir haben eine eigene Software-Plattform entwickelt, um mit unseren Maschinen kommunizieren zu können, unsere gesamten internen Prozesse auszurichten, mit den Kunden zu kommunizieren, viele Daten aus den Prozessen zu extrahieren und diese zu analysieren und damit steuern zu können.“

In erster Linie liefert es eine Menge Einblicke in die Gesamtanlageneffizienz, sagt er. „Das ist für uns besonders wichtig. Wo befinden sich Engpässe in der Produktion und wo kann man die verbessern?“

Daimler

Die Innovationskraft der Niederländer fiel unter anderem auch bei Daimler auf. Für die neuesten Elektromodelle werden spezielle Teile benötigt, die jetzt von Betech geliefert werden.

Für Schuinder ist es sehr wichtig, mehr aus den Daten der Industrie-4.0-Lösungen herauszuholen. „Jeder hat eine Vorstellung davon, was in einer bestimmten Produktion schiefläuft, aber das ist häufig subjektiv und deshalb möchte man das lieber mit objektiven Daten belegen können. Unsere gesamte Produktion ist bereits datengesteuert, aber wir wollen noch viel mehr Daten direkt aus dem Produktionsprozess selbst. Das umfasst: die Zykluszeiten, warum steht etwas still, wie kann man etwas verbessern?“

Letztendlich muss sich die Digitalisierung für Betech und den Kunden auszahlen. „Im Endeffekt wird dies dafür sorgen, dass wir geringere Fehlerkosten haben, schneller auf den Kunden reagieren können und einfach mehr Informationen darüber haben, wie wir etwas effizient produzieren können. Wir werden kostengünstiger sein. Wir können also im Vergleich zu Niedriglohnländern etwas wettbewerbsfähiger produzieren und das ermöglicht es uns, mehr Kunden zu gewinnen, mehr Aufträge zu erhalten und dadurch wachsen zu können.“

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An diesem Beitrag haben mitgewirkt:

  • Produktion: Emma van Harten
  • Partnerships: Derk Marseille
  • Redaktion: Bertus Bouwman und Peter Oehmen (sprachliche Adaption)

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