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X-Borders bietet viele Möglichkeiten für digitale Startups

X-Borders konzentriert sich auf niederländische und deutsche Start-ups, die das Ökosystem und den Markt des Nachbarlandes erkunden wollen. Im Rahmen des „Event Exchange“ und der „Get Connected Week“ erhalten sie die Möglichkeit, sich mit Partnerregionen auszutauschen, Veranstaltungen zu besuchen und Ideen für Investoren zu präsentieren.

Die Entwicklungsgesellschaft Oost NL tritt dabei als Lead Partner in diesem digitalen Start-up-Projekt auf. Das INTERREG-Projekt „Hubs Connected Crossing Borders“ startete offiziell im September 2019 bei Oost NL, wo mehrere Projektpartner und Hubs anwesend waren.

Die Zusammenarbeit zwischen Start-ups auf beiden Seiten der Grenze wurde durch eine Absichtserklärung der niederländischen Provinz Gelderland und des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) bekräftigt. Das Hauptziel des grenzüberschreitenden Programms besteht darin, Wissen zu sammeln, Netzwerke aufzubauen und diese miteinander zu teilen, um ein Bewusstsein für das Ökosystem auf beiden Seiten der Grenze zu schaffen.

„Die Niederländer und die Deutschen ergänzen sich in vielerlei Hinsicht. Gleichzeitig sehen wir, dass die Ökosysteme in beiden Ländern noch nicht ausreichend miteinander verflochten sind. Mit dem X-Borders-Programm wollen wir die Interaktion zwischen Start-ups und Hubs in den Niederlanden und Deutschland stärken“, sagt Projektleiter Hans Brouwers.

Programm

Das X-Borders-Projekt besteht aus einem „Event Exchange“ und einer „Get Connected Week“. Während des „Event-Exchange“ erhalten Start-ups aus den Niederlanden und Deutschland die Möglichkeit, Veranstaltungen im Nachbarland zu besuchen, um das Wachstum ihres Unternehmens anzukurbeln. Auf diese Weise können Start-ups ihre Ideen vor einem Publikum etablierter Unternehmen und Investoren präsentieren und ihr Netzwerk erweitern.

In der „Get Connected Week“ werden ausgewählte Start-ups für eine Arbeitswoche (Mo-Fr) bei einem Partner-Hub im Nachbarland untergebracht. Die Start-ups folgen dabei einem intensiven Programm, in dem sie unter Anleitung des Hubs ihre Business Cases validieren können, um Zugang zu neuen Märkten zu erhalten und die Wahrscheinlichkeit von Investitionen zu erhöhen. Digitale Start-ups, die am Programm teilnehmen möchten, können sich über den folgenden Link anmelden.

Der Austausch bietet viele Möglichkeiten

Die intensive Zusammenarbeit bietet viele Möglichkeiten für deutsche und niederländische Start-ups. Traditionell sind die Ostniederlande stark in den Bereichen Agrofood (Wageningen), Gesundheit (Nimwegen), Energie (Arnheim) und Hightech (Enschede). Digitale Start-ups, die in diesen Bereichen tätig sind, grenzüberschreitende Ambitionen haben und mindestens über ein Minimum Viable Product (MVP) verfügen, können an dem Austauschprogramm teilnehmen.

Grenzüberschreitendes Netzwerk

„Hubs Connected Crossing Borders“ bietet Aktivitäten, die als Katalysator für die Realisierung grenzüberschreitender Aktivitäten mit Start-ups dienen. Dies soll letztendlich zur Entwicklung von Instrumenten führen, die Start-ups in ihrer weiteren Entwicklung unterstützen.

Health Valley, Foodvalley NL, Briskr, KIEMT, IPKW, StartLife, Starthub Wageningen, Novio Tech Campus und Gelderland Valoriseert sind aus Gelderland beteiligt, während Brightlands und Novel-T aus Limburg bzw. Overijssel angeschlossen sind. Außerdem ist Techleap.NL, das ehemalige StartupDelta mit dem Sonderbeauftragten Prinz Constantijn van Oranje, ebenfalls mit dem Projekt verbunden. Auf deutscher Seite beteiligen sich die sechs verschiedenen „Digihubs“ aus Münster, Essen, Düsseldorf, Köln, Aachen und Bonn am Projekt X-Borders.

Weitere Informationen

Via https://x-borders.eu/. Dieses Projekt wird von der Europäischen Union und den INTERREG-Partnern im Rahmen des INTERREG-Programms finanziell unterstützt.

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