Auf den Straßen von Berlin bis Hamburg und München werden sie immer sichtbarer: die E-Bikes und Lastenräder von Dutch ID und Lovens. Laut Michiel Dreef, CEO, und Ramon Vial, CCO von Optima Cycles, legen die Verbraucher vor allem Wert auf Qualität und Sicherheit.
Der Markt für E-Bikes in Deutschland wächst rasant. Laut Zahlen des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV) wurden im Jahr 2023 erstmals mehr Elektrofahrräder als herkömmliche Fahrräder verkauft. Dies spürt auch Optima Cycles aus Beverwijk (Nordholland), das mit seinen Marken Dutch ID und Lovens zunehmend in deutschen Städten präsent ist.
Ursprünglich begann Optima Cycles mit der Entwicklung von Liegerädern, hat sich aber inzwischen zu einem vielseitigen Hersteller von E-Bikes und Lastenrädern entwickelt. „Unsere Reise begann mit Liegerädern, aber die steigende Nachfrage nach urbaner Mobilität führte uns zur Produktion von E-Bikes,“ erklärt CEO Michiel Dreef. „Mit 30 Jahren Erfahrung entwickeln wir uns stetig weiter, um die beste Qualität, Sicherheit und den höchsten Fahrkomfort zu bieten.“
Sicherheit und Komfort von E-Bikes als oberste Priorität
Bei Optima Cycles hat Sicherheit höchste Priorität. „Wir waren die erste Marke, die unsere Fahrräder mit einem Antiblockiersystem (ABS) ausgestattet hat,“ erläutert Dreef. „Unser charakteristischer LED-Streifen und zahlreiche andere Innovationen tragen zur Sicherheit unserer Nutzer bei.“ Darüber hinaus setzt das Unternehmen alles daran, den Fahrkomfort zu maximieren. „Unsere Produkte sind so konzipiert, dass sie Komfort bieten, ohne Kompromisse beim Stil einzugehen. So wurde beispielsweise der Lovens Explorer ABS in den Jahren 2022 und 2024 mit dem renommierten iF DESIGN AWARD ausgezeichnet.“




„Die Entscheidung, sich auf den deutschen Markt zu konzentrieren, war eine strategische Überlegung“, sagt CCO Ramon Vial. „Die Mobilitätsbedürfnisse ändern sich, besonders in Deutschland. Immer mehr Menschen steigen auf das Fahrrad um und sehen E-Bikes und Lastenräder als nachhaltige und praktische Alternative zum Auto. Zudem verbessert sich die Infrastruktur für den Radverkehr in deutschen Städten erheblich.“
Die bekanntesten Marken von Optima Cycles sind Dutch ID (E-Bikes) und Lovens (Lastenräder). „Dutch ID konzentriert sich auf die Herstellung robuster E-Bikes, während Lovens mit seinen Lastenrädern auf die sich wandelnden Mobilitätsbedürfnisse von Familien eingeht,“ erläutert Vial. „Unsere Produkte, wie das Lovens mit ABS, bieten Eltern den Komfort, ihre Kinder sicher zur Schule zu bringen.“
Investitionen in das lokale Händlernetzwerk
Ein wesentlicher Bestandteil der Strategie von Optima Cycles ist der Aufbau eines starken Händlernetzwerks in Deutschland. „Wir haben ein wachsendes lokales Team, das täglich mit den Händlern kommuniziert, um ihre Kultur und Bedürfnisse besser zu verstehen,“ betont Vial. „Das positive Feedback der deutschen Kunden bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
Auch auf Fahrradmessen erhält Vial positive Rückmeldungen. „Man sieht die Leute nach einer Probefahrt mit einem Lächeln vom Rad steigen. Sie sagen, dass sie sich aufgrund der guten Handhabung sicher fühlen,“ sagt er. „Diese erste Fahrt ist entscheidend. Wenn man auf ein Lastenrad steigt, muss man sich zunächst daran gewöhnen. Aber wenn man nach 200 Metern ein Gespür dafür entwickelt hat, hat man die richtige Wendigkeit und Kontrolle.“
Kurze Kommunikationswege für bessere Qualität
„Optima Cycles strebt danach, die volle Kontrolle über den Produktionsprozess zu behalten“, erklärt CEO Dreef. „In Taiwan stellen wir die Rahmen her, und in unserer Produktionsstätte in den Niederlanden wird das Fahrrad montiert. So haben wir alles selbst in der Hand und können schneller auf neue Entwicklungen reagieren.“
„Dies kommt der Qualität der Produkte zugute“, fügt er hinzu. „Wenn ein Händler in Deutschland wegen eines Problems anruft, gehen wir direkt in die Produktionshalle, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Diese kurzen Kommunikationswege sind für uns von entscheidender Bedeutung.“

Es ist mittlerweile Tradition, dass das Unternehmen einmal im Monat seine Werkstore für die Öffentlichkeit öffnet. „Bei Werksbesichtigungen machen wir die Leute mit unseren Fahrrädern vertraut und erhalten sehr direktes Feedback von unseren Kunden. So verbessern wir uns seit 30 Jahren kontinuierlich.“
Nachhaltigkeit als Herzstück
Nachhaltigkeit steht bei Optima Cycles im Mittelpunkt. „Unsere Produkte sind auf Langlebigkeit ausgelegt, und wir arbeiten nur mit Lieferanten zusammen, die dieselbe Vision teilen,“ erklärt Dreef. „Unsere Zusammenarbeit mit Schwalbe beim Recycling von Reifen und mit Selle Royal zur Wiederverwendung von Sätteln sind Beispiele dafür.“ Außerdem schickt das Unternehmen Kartonverpackungen zur Wiederverwendung zurück nach Taiwan.
Vom deutschen E-Bikes-Markt lernen
Optima Cycles betrachtet den deutschen Markt als einen wichtigen Wachstumsmarkt. „Wir werden unsere Aktivitäten intensivieren und unser Händlernetzwerk ausbauen, um besser auf die deutschen Bedürfnisse einzugehen,“ sagt Dreef. Vial ergänzt: „Wir werden immer internationaler und passen unsere Strategie an, um auf den jeweiligen lokalen Märkten relevant zu bleiben. Dies bedeutet nicht nur Mehrsprachigkeit, sondern auch ein tiefes Verständnis der lokalen Märkte.“
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