Am 16. September 2024 besuchte das deutsche Technologieunternehmen SCHUNK Brainport Industries, um offiziell als Mitglied in das renommierte niederländische Netzwerk aufgenommen zu werden. Der Besuch markierte den Beginn einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen der niederländischen SCHUNK-Tochter und dem Innovations-Hub Brainport Industries, das als eines der führenden Netzwerke für die Hightech-Lieferkette in Europa gilt.
SCHUNK, ein globaler Technologiepionier in der Spanntechnik, Greiftechnik und Automatisierungstechnik, sieht in der Mitgliedschaft bei Brainport Industries eine strategische Chance, um in einem dynamischen Markt wettbewerbsfähig und zukunftsfähig zu bleiben und Innovationen durch technologische Kooperationen voranzubringen. Im Gespräch mit Niederlande Nachrichten erklären Guido Segers, General Manager der SCHUNK Intec B.V., Timo Gessmann, CTO von SCHUNK, und Johannes Ketterer, COO/CSO von SCHUNK, welche Bedeutung diese Partnerschaft hat und welche Perspektiven sich daraus für die deutsch-niederländische Zusammenarbeit ergeben.

Netzwerken und Partnerschaften stärken
„Wir freuen uns, dass die niederländische Tochtergesellschaft SCHUNK Intec B.V. nun offiziell Mitglied von Brainport Industries ist“, berichtet Guido Segers. Während des Besuchs übergab John Blankendaal, Managing Director Brainport Industries, die Mitgliedsauszeichnung an Guido Segers. Beim ersten Netzwerktreffen direkt im Anschluss erfuhr SCHUNK mehr über die Mitglieder und ihre Besonderheiten in der Hightech-Lieferkette. „Hier wollen wir zukünftig ansetzen und die Zusammenarbeit in den kommenden Monaten weiter intensivieren“, ergänzt Segers.

Zukunftssicherung durch Kooperation
Die Mitgliedschaft bei Brainport Industries ist für SCHUNK ein wichtiger Baustein, um international erfolgreich zu agieren und die Wertschöpfungsketten im europäischen Hightech-Sektor zu stärken. „Um in unserer schnelllebigen Zeit wettbewerbs- und zukunftsfähig zu bleiben, sind Offenheit und Zusammenarbeit wichtige Erfolgskriterien“, betont Johannes Ketterer. „Die Mitgliedschaft im Brainport-Netzwerk eröffnet uns als Mittelständler neue Möglichkeiten, um uns auf Augenhöhe mit wichtigen Industriepartnern auszutauschen, gemeinsame Herangehensweisen zu definieren und Kooperationen voranzubringen.“
Chancen für Hightech-Unternehmen in den Niederlanden
Für SCHUNK sind die Niederlande ein vielversprechender Markt. „In den Niederlanden sind führende internationale Technologieunternehmen angesiedelt, die eine Schlüsselrolle in Zukunftsbranchen wie der Elektronik- und Halbleiterindustrie oder der Medizintechnik spielen“, erklärt Timo Gessmann. „Als Technologiepionier und Automatisierungspartner in vielen Fertigungsstufen wollen wir hier einen offenen technologischen Dialog pflegen und Innovationspartnerschaften bilden, um nachhaltig erfolgreich zu sein.“
Was deutsche und niederländische Hightech-Unternehmen voneinander lernen können
Die Zusammenarbeit birgt enormes Potenzial für den Wissensaustausch. „Unternehmen können sich gegenseitig in Bereichen wie der Technologieentwicklung, Innovationsökosystemen und Nachhaltigkeit inspirieren und stärken“, so Ketterer. Sowohl deutsche als auch niederländische Unternehmen bringen in diesen Bereichen spezifische Stärken ein, die die Partnerschaften beidseitig bereichern.
John Blankendaal, CEO von Brainport Industries, zeigt sich erfreut über den Beitritt von SCHUNK Intec B.V. „Die Aufnahme von SCHUNK in unser Netzwerk unterstreicht die Bedeutung der deutsch-niederländischen Zusammenarbeit in der Hightech-Industrie. SCHUNK bringt wertvolle Expertise im Bereich der Automatisierung mit und wird unser Netzwerk bereichern. Gemeinsam mit unseren Partnern streben wir danach, das Innovationspotenzial in Europa zu maximieren und Synergien zu schaffen, die beide Märkte voranbringen.“

Fazit
Der Beitritt von SCHUNK zu Brainport Industries markiert einen wichtigen Schritt in der Vertiefung der deutsch-niederländischen Zusammenarbeit im Hightech-Sektor. Die Partnerschaft bietet vielversprechende Möglichkeiten, gemeinsame Innovationen zu fördern und die Wertschöpfungsketten in Europa zu stärken. Für deutsche und niederländische Unternehmen eröffnet sich damit ein großes Potenzial für technologische Kooperationen und den Wissensaustausch.
Autor: Katrin Schindler




