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Blitzstart für niederländisch-deutsche Energietechnologie

Partnerschaft BRYCK und Connectr beschlossen

Connectr und BRYCK geben strategische Partnerschaft bekannt

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich nachhaltiger Energie ist heute wichtiger denn je. Sowohl Nordrhein-Westfalen als auch die Niederlande verfügen über eine starke industrielle Basis und befinden sich mitten im Übergang zu resilienteren, klimafreundlichen Energiesystemen. Besonders eng ist dabei die Verbindung zwischen dem Ruhrgebiet und dem Osten der Niederlande – geografisch wie kulturell. Genau hier setzen die BRYCK Startup Alliance aus Essen und der Innovationshub Connectr aus Arnheim an: Im Rahmen der Arnhem Electricity Week geben beide Organisationen heute offiziell den Start ihrer strategischen Partnerschaft bekannt.

Zwei Partner mit klarem Fokus auf die Energiewende

BRYCK ist ein Frühphasen-Investor und Accelerator mit Sitz in Essen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Start-ups aus der Energiebranche. Connectr Energy Innovation wiederum unterstützt die Energiewende durch Innovationsförderung und bietet mit dem Industriepark Kleefse Waard (IPKW) in Arnheim ein praxisnahes Umfeld für technologische Pilotanwendungen. Zu den Projekten zählen u.a. das Nationale Zentrum für Netzengpässe sowie die Arnhem Electricity Week als Plattform für grenzüberschreitenden Austausch.

Die Partnerschaft zwischen BRYCK und Connectr zielt darauf ab, Energie-Start-ups bereits in der frühen Gründungsphase zu unterstützen – und ihnen von Beginn an eine Perspektive auf zwei Märkte zu eröffnen. „Gerade in der frühen Phase denken Start-ups nicht gleich an Internationalisierung – das wollen wir ändern“, sagt Tobias Grün, Geschäftsführer von BRYCK.

Tobias Grün, Geschäftsführer BRYCK

Beide Partner bringen dabei komplementäre Stärken ein: Während BRYCK den Zugang zu Industriepartnern und Investoren auf deutscher Seite bietet, verfügt Connectr über spezialisierte Testeinrichtungen und ein belastbares Netzwerk im niederländischen Energiesektor.

„Durch unsere Partnerschaft mit BRYCK können wir Ressourcen gezielt teilen – und so gemeinsam die besten Voraussetzungen für die Entwicklung und das Wachstum energiebezogener Start-ups schaffen,“ erklärt Jeroen Herremans, Geschäftsführer von Connectr.

Jeroen Herremans
Jeroen Herremans, Geschäftsführer von Connectr

So funktioniert der BRYCK Energy Accelerator

Das Programm startet zweimal im Jahr. In einem mehrstufigen Prozess erhalten die Gründerinnen und Gründer gezieltes Feedback von Branchenexpert:innen, entwickeln ihre Produktstrategie weiter, arbeiten an der Finanzierungsstruktur – und knüpfen erste Kontakte zu Pilotkunden.

Ein erfahrenes Mentorenteam aus beiden Ländern begleitet die Teilnehmenden auf diesem Weg. Der Großteil des Programms findet virtuell statt, mit internationalem Fokus. Kick-off- und Abschlussevents sollen künftig abwechselnd in Essen und Arnheim stattfinden.

Ein besonderer Vorteil: Die Start-ups können in Arnheim auf dem IPKW-Gelände reale industrielle Testumgebungen nutzen – ein entscheidender Schritt Richtung Marktreife. „Connectr bietet ein Ökosystem, das unseren Accelerator perfekt ergänzt – gemeinsam schaffen wir ein echtes Sprungbrett für die grenzüberschreitende Skalierung“, so Grün weiter.

Jeroen Herremans: „Unser Ziel ist es, klimarelevante Innovationen schneller in den Markt zu bringen – und damit aktiv zur Energiewende beizutragen sowie die wirtschaftliche Position sowohl in Ost-Niederlande als auch in Nordrhein-Westfalen zu stärken.“

Wendy de Jong, Generaldirektorin von Oost NL und bundesweite Vorsitzende von ROM-Nederland: „Die Niederlande und Deutschland arbeiten an denselben großen Aufgaben – wie Energiewende, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft. Indem wir unsere Kräfte bündeln, stärken wir uns gegenseitig. Die Zusammenarbeit zwischen BRYCK und Connectr ist ein gutes Beispiel dafür: Deutsche Gründlichkeit und niederländischer Unternehmergeist treffen hier auf ein gemeinsames Ziel. Durch Initiativen wie TECH.LAND und Programme wie GO4Export machen wir als Ost-NL grenzüberschreitende Innovationen konkret. So bauen wir aus der Stärke der Region Ost-NL gemeinsam an der Zukunft.“

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Bildcredit: Elske Nissen

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