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Die Niederlande auf der SEMICON Europa 2025


Wir berichten im Liveblog von der SEMICON Europa 2025! In diesem Jahr ist Niederlande Nachrichten mit Jacques Kleuskens und seinen Kollegen Jos van Rooij und Job van Roosmalen von Rabobank vor Ort in München unterwegs. Wir begleiten ihn live durch die wichtigsten Hallen, Gespräche und Begegnungen.

Die SEMICON Europa gilt als wichtigste europäische Plattform für Mikroelektronik, Halbleiterfertigung und Hightech-Systeme. Hier finden Forschungsinstitute, Hersteller, Zulieferer, Clusternetzwerke sowie politische Entscheidungsträger zusammen.

20. November

10: 00 Zentrale Branchenthemen: Europa stärken, Abhängigkeiten reduzieren

Lieferketten, europäische Souveränität und der EU-Chips-Act prägen den Diskurs vor Ort. Der EU-Chips-Act verfolgt das ambitionierte Ziel, den europäischen Marktanteil an Halbleitern bis 2030 auf mindestens 20 % zu verdoppeln, um die Abhängigkeit von außereuropäischen Anbietern zu verringern.

09:00 | Niederländische Wertschöpfungskette komplett vertreten

Die Niederlande zeigen auf der SEMICON Europa die gesamte Wertschöpfungskette der Halbleiterindustrie. Von der angewandten Forschung über die Designarchitektur, die Herstellung von Chips und die dafür erforderliche Ausrüstung bis hin zur Systemintegration und den tatsächlichen Anwendungen. Darüber hinaus verfügen die Niederlande über eine große Anzahl von Unternehmen, die Ausrüstung für die Halbleiterindustrie liefern.

19. November

15:00-16:00 | Niederländische Botschaft und Konsulat vor Ort – Austausch zum Halbleiter-Ökosystem

Die niederländische Botschafterin und Vertreter des Konsulats in München sind präsent. Über die Botschaft lassen sich nicht nur Firmen, sondern das gesamte Ökosystem aus Behörden, Forschung, Hochschulen erreichen. 

Rabobank sprach mit Jip Mennen und Ko Voskuilen von der niederländischen Botschaft über die strategische Rolle der Rabobank. „Wir engagieren uns im Hableiter-Sektor von Start-ups und Scale-ups bis Großkunden.”

12:00 | Sächsische Halbleiterindustrie trifft auf niederländisches Chip-Ökosystem

Der Stand von Silicon Saxony liegt direkt neben dem NL-Pavillon. Beide Regionen zählen zu Europas wichtigsten Halbleiter-Hubs und pflegen jahrelange aktive Partnerschaften. Das sächsische „Silicon Saxony“ gilt als eines von Europas größten Mikroelektronik-Clustern. In den Niederlanden ist die Region Brainport Eindhoven mit ASML, NXP und über 200 Zulieferern besonders stark.

„Sachsen ist ein wichtiger deutscher Partner für niederländische Halbleiterunternehmen, besonders für Zulieferer im Umfeld von ASML, Hightech-Equipment, Robotik und Präzisionstechnologie“, so Kleuskens.  

10:00 Starke niederländische Halbleiterindustrie am Gemeinschaftsstand 

„Die Niederlande präsentieren sich hier wirklich sehr gut – der Stand ist groß, übersichtlich und voller Energie. Viele kennen sich untereinander – es ist ein starkes, eingespieltes Netzwerk“, so Jacques Kleuskens. Der NL-Pavillon am Stand 1553, organisiert von High Tech NL, gehört zu den sichtbaren Highlights der Messe. Die niederländischen Aussteller sind überwiegend etablierte Firmen der Halbleiter- und Hightech-Zulieferkette. Rabobank unterstützt das Ökosystem vor Ort.

18. November

Was erwartet uns 2025? – Die Themen des Jahres

Die Halbleiterindustrie steht 2025 an einem kritischen Punkt: Europa baut massiv seine Produktionskapazitäten aus, stärkt strategische Partnerschaften und will seine technologische Unabhängigkeit sichern. Auf der SEMICON Europa stehen daher drei zentrale Themen im Fokus:

  1. Geopolitik & Resilienz – globale Zusammenarbeit zur Stärkung der Lieferketten, insbesondere im Rahmen des EU Chips Act.
  2. Skalierung der Fertigung – Ausbau neuer Fabs in Europa durch Automatisierung, Fab-Management und moderne Fabrikstrategien.
  3. Nachhaltigkeit & Energieeffizienz – Diskussionen rund um CO₂-Reduktion, ressourcenschonende Prozesse und zukunftsfähige Packagingtechnologien.

Auch niederländische Schlüsselakteure sind prominent vertreten: High Tech NL sowie zahlreiche Zulieferer aus dem Brainport-Ökosystem bringen ihre Innovationskraft nach München.

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