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Wie Bayern und Brainport Eindhoven Technologie gemeinsam beschleunigen

Bayern zählt zu den weltweit führenden Hightech-Standorten. Clustermanager Rüdiger Busch von Mechatronik & Automation Management erzählt, warum die Zusammenarbeit mit der Brainport-Region im niederländischen Eindhoven besonders wichtig ist.

Vor zwei Jahren trafen sich das bayerische Industriecluster Mechatronik und Automatisierung und die niederländische Brainport Development. Der deutsche Kooperationsverbund mit unter anderem Fraunhofer, Siemens, TÜV Süd und namhaften mittelständischen Unternehmen sahen in der niederländischen Hightech-Region um Eindhoven eine ausgezeichnete Gelegenheit, die Entwicklung von Mechatronik und Automatisierung gemeinsam voranzutreiben.

Gemeinsam haben sie das Programm Additive4Industry entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Innovationskooperation im Bereich der industriellen, additiven Fertigung, wie z. B. 3D-Druck.

Digitaler Zwilling in den Niederlanden gefunden

Von Brainport Industries wurden Parteien wie AMSYSTEMS, das Forschungsinstitut TNO, die Technische Universität TU/e und AddFab an das bayerische Cluster angebunden. Drei niederländische Innovationsprojekte wurden identifiziert, um spezifische F&E-Herausforderungen im Bereich des 3D-Drucks mit bayerischen Unternehmen und Wissenseinrichtungen zu lösen. Durch das Eingehen einer langfristigen Beziehung erhalten beide Ökosysteme Einblick in das Netzwerk, das Wissen und die Expertise des anderen. Das beschleunigt den Innovationsprozess des 3D-Drucks.

„Als Innovationscluster konzentrieren wir uns auf die Zusammenarbeit mit Partnern, die in derselben Liga spielen. Mit Brainport haben wir unseren (digitalen) Zwilling gefunden, um die Ziele für unsere Mitglieder zu erreichen, starke, innovative und zuverlässige Produkte zu erforschen und zu entwickeln, die ‚made in Europe‘ sind“, sagt Rüdiger Busch, Clustermanager Mechatronik & Automation Management Nordbayern.

Technologische Entwicklungen gemeinsam beschleunigen

Aber dieses Projekt steht nicht allein. Durch das Eingehen solcher strategischen Beziehungen entwickelt Brainport Development langfristig einen reichen Nährboden, auf dem sich Innovationszusammenarbeiten zu erfolgreichen, strukturellen Geschäftsmodellen und Partnerschaften entwickeln können.

Das beschränkt sich nicht nur auf den 3D-Druck, diese Strategie kann auf alle Arten von Technologien angewendet werden. Die Erfahrungen, die Brainport Development mit dem Projekt Additive4Industry gesammelt hat, bietet uns mehr Zugänge zur deutschen Wirtschaft womit wir die Innovationszusammenarbeit, die Geschäftsentwicklung und den Handel fördern.

„Wir werden weiterhin mit dem deutschen Cluster zusammenarbeiten, um die aktuelle Kooperation nachhaltig zu gestalten und auszubauen“, sagt Direktor John Blankendaal von Brainport Industries. „Das bedeutet, dass wir gemeinsam neue Innovationsnetzwerke und Partnerschaften aufbauen. Durch die Entwicklung von Projekten bringen wir Unternehmen bei Innovation und im Business näher zusammen, auch über die additive Fertigung hinaus.“

Brainport Industries

Brainport Eindhoven, im Süden der Niederlande angesiedelt, ist eine Spitzentechnologie-Region von Weltrang. Hightech und Design gehen Hand in Hand mit hochwertiger Fertigungsindustrie und Unternehmertum. Als Hightech-Wachstumsbeschleuniger für die niederländische Wirtschaft und Teil des technologischen Rückgrats Europas zählt Brainport Eindhoven zur Weltspitze, wenn es um Innovationen geht.

Um weltweit führend zu bleiben, fördert Brainport Development die Innovationszusammenarbeit mit Unternehmen und Organisationen aus anderen Ländern, mit besonderem Schwerpunkt auf Deutschland. „Wir sehen Innovationszusammenarbeit als den Weg, langfristige, qualitative und strategische Kooperationsbeziehungen einzugehen, die zu Handel, Wachstum und Investitionen führen“, sagt Anne Verhaag von Brainport Development. „Wir tun dies, indem wir im Auftrag einer Gruppe von Brainport-Unternehmen Verbindungen zu Unternehmensnetzwerken in anderen Ländern aufbauen. Durch die Bündelung von Wissen und Expertise aus mehreren Ländern stärken wir unsere eigene Position.“

Hannover Messe

Treffen Sie die Additive4Industry auf der Hannover Messe am 3. April in Halle 4 zwischen 15.00 und 16.30 Uhr.

Unternehmen, die dem bestehenden Cluster beitreten oder den Zugang zum Brainport-Markt zu einer anderen Technologie suchen, können sich für weitere Informationen an Anne Verhaag von Brainport Development, 00316-41577664 oder a.verhaag@brainportdevelopment.nl. wenden.

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