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Brainport Industries und Baden-Württemberg stärken internationales Produktionsnetzwerk


Brainport Industries und Baden-Württemberg sind wichtige Akteure im internationalen Produktionsnetzwerk. Kürzlich explorierten deutsche und niederländische Unternehmer während einer Geschäftsreise Möglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit.

Das Hightech Prokduktionsnetzwerk Brainport Industries, eine nationale Kooperation mit Wurzeln rund um Eindhoven in Noord-Brabant, besuchte vom 10. bis 13. Juni 2024 gemeinsam mit 13 Mitgliedsunternehmen und der Wirtschaftsförderung Brabant (BOM) Hightech-Maschinenbauunternehmen in Baden-Württemberg.

Unter dem Motto „Hightech-Zulieferung für den Maschinenbau in Süddeutschland“ konzentrierte sich die Delegationsreise auf Anwendungen in den Branchen Medtech und Semicon. An drei Tagen besuchten sie führende Unternehmen wie SCHUNK, Hittech Prontor, TruPhysics und das Fraunhofer IPA in Stuttgart. Ebenfalls auf dem Programm standen die Unternehmen TRUMPF Laser- und Systemtechnik, der Festo Campus, Contexo Automation und EPflex Feinwerktechnik.

Produktionsnetzwerk: Vertiefung von Beziehungen und Innovation

Renée Versteegde-Derks, Projektmanagerin bei Brainport Industries und eine der Organisatorinnen der Geschäftsreise, betonte deren Wert. „Wir haben die Kontakte zu bestehenden Partnern vertieft, einen guten Einblick in das aktuelle Geschehen in der Hightech-Fertigungsindustrie in Baden-Württemberg bekommen. Wir haben neue Beziehungen geknüpft, die für das Netzwerk von Brainport Industries wertvoll sind.“

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Inger de Boer, Key Account Managerin bei FMI und Teilnehmerin der Geschäftsreise, fügte hinzu: „Die Reise verschaffte FMI Zugang zu neuen, wertvollen Kontakten und gab mir Einblicke in die technologischen Möglichkeiten, insbesondere im Bereich der KI, und in die zukünftige Ausrichtung unserer Branche.“

Strategische Partnerschaften

Die Beziehungen zwischen Baden-Württemberg und das niederländische Produktionsnetzwerk sind in den letzten Jahren enger geworden. „Durch unser gemeinsames Vorgehen wurden wir bei Firmen wie TRUMPF und SCHUNK auf hohem Niveau empfangen und konnten uns dort inhaltlich über die Zusammenarbeit austauschen,“ sagte Versteegde-Derks.

Die Verbindungen sind bereits stark. Im Jahr 2022 besuchte eine Delegation aus Baden-Württemberg Brainport Industries. Internationale OEMs wie Philips Healthcare und ASML vertrauen den Mitgliedern von Brainport Industries die komplette Produktentwicklung an. Das Netzwerk stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Hightech-Lieferkette und baut eine internationale Zusammenarbeit auf, um zukünftige Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Die Hittech Group ist ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Brainport Industries und Baden-Württemberg. Vor ein paar Jahren wurde die Hittech Prontor GmbH in Bad Wildbad Teil der niederländischen Hittech Group und erhielt damit ihre erste Niederlassung in Deutschland.

Ralph Stassen, CCO der Hittech Group, ist stolz darauf, den Unternehmern dieses Unternehmen zu präsentieren und ihnen von der erfolgreichen Zusammenarbeit zu erzählen. „Wir konnten ein großartiges Unternehmen mit guten Kompetenzen in unsere Gruppe aufnehmen. Dadurch erhielten wir Zugang zu einem umfangreichen Lieferantennetzwerk hier in Süddeutschland, zusätzlich zu unserem bereits bestehenden Lieferantennetzwerk in den Niederlanden.“

Die jüngste Delegationsreise zeigte, dass eine starke Grundlage für die weitere Zusammenarbeit besteht. Versteegde-Derks unterstreicht die Notwendigkeit der Zusammenarbeit aufgrund der zunehmenden Komplexität in der Branche: „Um als Kette innovativ und wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es sehr wichtig, unsere Zusammenarbeit aufrechtzuerhalten und zu stärken. Baden-Württemberg ist dafür ein äußerst geeigneter Partner.“

Nächste Schritte für Brainport Industries

  • Weiterverfolgung der geknüpften Kontakte: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kümmern sich nun selbst um die Weiterverfolgung der geknüpften Kontakte. Brainport Industries wird sie dabei bei Bedarf unterstützen. Inger de Boer merkt an: „Die nächsten Schritte bestehen darin, gemeinsam mit den neuen Kontakten zu prüfen, welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit es gibt. Dazu wurden bereits einige konkrete Vereinbarungen getroffen.“
  • Erleichterung von Gegenbesuchen: Mehrere Parteien in Baden-Württemberg haben Interesse an Gegenbesuchen bei Brainport Industries bekundet.
  • Bestehende Kooperationsprojekte im Produktionsnetzwerk ausbauen: Zum Beispiel das europäische Projekt AI Matters, das eng mit dem Fraunhofer IPA, der Universität Stuttgart und ARENA 2036 zusammenarbeitet.

In der kommenden Zeit sieht Versteegde-Derks vor allem Chancen in der Vertiefung der geknüpften Kontakte und der Ausweitung der Kooperationsprojekte: „In der kommenden Zeit werden wir uns daher vor allem darauf konzentrieren, die geknüpften Kontakte weiter zu verfolgen und zu vertiefen. Darüber hinaus bietet die Zusammenarbeit bei Projekten wie AI Matters Chancen für Unternehmen aus beiden Regionen.“ De Boer fügt hinzu: „Intern werden wir Feedback darüber geben, wie wir KI zu unserem Vorteil nutzen können.“

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