Mit dem BRYCK Energy Accelerator Programm erhalten Start-ups aus der Energiebranche einen Umsetzungsbeschleuniger für ein schnelles Go-to-Market. Der Pilot-Durchlauf endet am 18. September in Arnheim mit dem Finale „Building Bridges in Energy Innovation: DE x NL“.
Im Mittelpunkt steht die deutsch-niederländische Zusammenarbeit: Energieinnovation kennt keine Grenzen – gemeinsam wollen beide Länder die Energiewende beschleunigen und praxisnah vorantreiben. Gastgeber ist Connectr – energy innovation. Das Innovationszentrum stellt im Cleantech Park Arnheim, ehemals Industriepark Kleefse Waard, Testumgebungen bereit, in denen Unternehmen und Start-ups ihre Ideen unter realen Bedingungen validieren können.
Was Besucher beim Abschlussevent erwartet und warum sich die Teilnahme besonders für deutsche Unternehmen lohnt, erklärt Jeroen Herremans, Geschäftsführer von Connectr, im Interview mit Niederlande Nachrichten.
Binationales Event mit klaren Vorteilen für deutsche Teilnehmer
“Start-ups im Ruhrgebiet profitieren in erster Linie von einer Teilnahme, denn die geografische Nähe zu den Niederlanden können sie strategisch nutzen”, so Herremans.
Connectr stellt im Cleantech Park Arnheim ein Reallabor zur Verfügung, in dem Unternehmen ihre Anwendungen praxisnah erproben können.
Außerdem richtet sich die Veranstaltung an KMU, die ihren Energiemix nachhaltiger gestalten wollen. Am Standort Arnheim arbeiten deutsche und niederländische Unternehmen bereits gemeinsam an Lösungen, die genau diese Herausforderungen adressieren. Gesucht werden Pilotkunden, Kooperationspartner und Investoren.
BRYCK Accelerator-Programm für Energie-Start-ups
Das Bryck-Programm ist darauf ausgelegt, Energie-Start-ups in der frühen Gründungsphase zu unterstützen und ihnen von Anfang an eine Perspektive auf Märkte zu eröffnen. Die Teilnehmenden erhalten gezieltes Feedback von Branchenexperten und Investoren, entwickeln ihre Produktstrategie weiter, arbeiten an der Finanzierungsstruktur und knüpfen erste Kontakte zu Pilotkunden.
„Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Connectr. Sie gibt uns die Möglichkeit, teilnehmende Startups mit relevanten Kontakten auf beiden Seiten der Grenze zu vernetzen“, sagt Tobias Grün, Mitglied der Geschäftsleitung von BRYCK.
Das Programm endet mit einem großen Finale in Arnheim, wo die Start-ups ihre Pitches präsentieren.
Innovative Lösungen für die Energiewende
Die Start-ups, wie Regascold, Einklang, Re-Twin Energy, Moost und Volterica beschäftigen sich mit zentralen Herausforderungen der Energiewende. Von der intelligenten Speicherung und Nutzung von Energie über die Kälte-Wiedergewinnung bis hin zu digitalen Analyse-Plattformen. Gemeinsam wollen Sie komplexe Energielösungen zugänglicher und effizienter machen und müssen dabei Finanzierungs- und Markteintrittshürden überwinden.
Parallel zum Programm gibt es ein Speed-Dating zwischen Unternehmen und Investoren. Hier haben die Teilnehmer die Chance, Gespräche direkt zu vertiefen und erste Kooperationen aufzubauen. „Die Teilnehmer sollen auf jeden Fall mit zwei, drei richtig guten Kontakten nach Deutschland gehen“, so Herremans.
Kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und den Niederlanden als Erfolgsfaktor
Die Zusammenarbeit zwischen deutschen und niederländischen Unternehmen profitiert von verschiedenen Geschäftskulturen und Blickwinkeln. „Was ich immer raushöre von meinen deutschen Kollegen:,Ihr seid so viel schneller‘“, berichtet Herremans über das Feedback deutscher Partner. In den Niederlanden gehe die Umsetzung deutlich zügiger.
“Was uns verbindet, ist eine bodenständige Haltung zur Förderung junger Unternehmen. Wir sind für die Firmen da und haben Netzwerk, Finanzierung und Raum zur Gestaltung. Das heißt, man findet bei Connectr eine sichere Testumgebung, bei Bryck Industrie und Investoren und bei BMR alle Expertise, um sein niederländisches Unternehmen im Ruhrgebiet und in Deutschland zu skalieren. Somit verbinden wir unsere Stärken zu einem großen Ganzen.”
Hier setzt Event „Building Bridges in Energy Innovation: DE x NL “ an: Die deutsch-niederländische Zusammenarbeit soll die Energiewende beschleunigen, Innovationen beidseits der Grenze erleichtern und Unternehmen neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.
Praxisnahe Testmöglichkeiten als Alleinstellungsmerkmal
Connectr bietet im CleanTech Park ein industrielles Reallabor, in dem Start-ups ohne die üblichen Sicherheitsbeschränkungen großer Konzerne ihre Technologien testen können. „Die meisten Firmen werden nie auf ihrem eigenen Gelände Start-ups ansiedeln lassen, über die sie keine Kontrolle haben“, erklärt Herremans das Dilemma vieler Innovatoren.
Das Geschäftsmodell von Connectr basiert bewusst auf Rotation: „Wir wollen, dass sie dort testen, sechs Monate bis zwei Jahre. Und wenn sie dann weiter skalieren wollen, wollen wir gerne, dass sie in Deutschland skalieren.“ Dieser Ansatz funktioniert auch deshalb, weil in den Niederlanden Gewerbesteuern nicht lokal, sondern national erhoben werden. Das stellt einen strukturellen Unterschied zu Deutschland dar, der Kooperationen erleichtert.
Einladung zum Finale in Arnheim: Building Bridges in Energy Innovation: DE × NL
Datum: Donnerstag, 18. September 2025
Zeit: 10:00 – 16:00 Uhr
Ort: Connectr energy innovation, Westervoortsedijk 73, Arnheim, Niederlande
Teilnahme: Nur nach Einladung, begrenzte Plätze verfügbar
Link zur Anmeldung




