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Additive Fertigung - 3D-Druck

3D-Druck: Erster deutsch-niederländischer Smart Industry Collab


Additive Fertigung, allgemein als 3D-Druck bekannt, bietet ein enormes Potenzial. Das sieht auch die deutsche Industrie. In den vergangenen zwei Jahren hat sich ­– unter anderem durch die Pandemie – gezeigt, dass mit Hilfe additiver Fertigungsverfahren Lücken in der Lieferkette geschlossen werden können.

In den Niederlanden hat man in einigen Branchen in den vergangenen 25 Jahren bereits Erfahrung mit additiver Fertigung, vor allem im 3D-Druck, gesammelt. Additive Fertigung spielt hauptsächlich in den Bereichen eine große Rolle, in denen leichte oder kleine Teile benötigt werden, wie zum Beispiel in der Luft- und Raumfahrtindustrie, der Medizintechnik, der Automobilindustrie und auch im Einzelhandel, wenn es um personalisierte Produkte geht.

Gemeinsam die Entwicklung additiver Fertigung beschleunigen

Hier liegt ein weites Feld für eine deutsch-niederländische Zusammenarbeit, denn manchen Herausforderungen sollte man sich nicht allein stellen, sondern besser gemeinsam. Um Produkte nach eigenen Wünschen anpassen und schneller liefern zu können, aber auch wegen des hohen Qualitätsstandards, bauen deutsche Unternehmen immer öfter eigene Lieferketten auf.

Häufig entwickeln sie diese Lieferketten innerhalb von Deutschland, aber oft auch mit Beteiligung niederländischer Unternehmen. Bei der Suche nach Hightech-Lösungen steht unser Nachbarland nur bei wenigen ganz oben auf der Liste, dabei haben niederländische Unternehmen sehr viel zu bieten. Insbesondere, wenn es darum geht, gemeinsam durch innovative Arten der Zusammenarbeit in einem zunehmend digitalen Prozess produktiver zu sein und die Digitalisierung zu beschleunigen.

„German-Dutch Smart Industry Collab: 3D Printing“ am 13. Juni 2022

Um sich darüber auszutauschen, welches Potenzial im Bereich additive Fertigung in Deutschland und den Niederlanden besteht und wohin die Reise geht, findet am 13. Juni 2022 der erste German-Dutch Smart Industry Collab: 3D Printing statt.

Experten aus Deutschland

Aus deutscher Sicht präsentiert Irene Skibinski, Leiterin der VDMA Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing, die Ergebnisse ihrer alle zwei Jahre durchgeführten Studie und berichtet über die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft.

Stefan Neudecker, Professor an der Folkwang Universität der Künste in Essen trägt aus Sicht der Wissenschaft zum Thema bei.

Hagen Tschorn, Geschäftsführer der Canto Ing. GmbH und Beiratsvorsitzender im Verband 3DDruck berichtet aus der 3D-Druck-Praxis und die unternehmerische Seite der additiven Fertigung.

Experten aus den Niederlanden

Aus den Niederlanden wird der Experte für Smart Industry und Digitalisierung, Peter van Harten, über die Bedeutung der deutsch-niederländischen Zusammenarbeit bei additiver Fertigung und über Technologie sprechen.

Amber Fiechter, Business Development Managerin bei FME und für das Additive-Manufacturing-Netzwerk bei FME verantwortlich, wird über die Aktivitäten der 50 Mitgliedsunternehmen berichten. Das Anliegen von FME ist es, 3D-Druck als Fertigungsverfahren bekannter zu machen und Möglichkeiten zu schaffen, sich über erlangtes Wissen hierzu auszutauschen.

Ruben Fokkema, Ökosystem- und Geschäftsentwicklung bei Brainport Development und Projektmanager des Brainport Additive Manufacturing Cluster mit 70 Unternehmen. Mithilfe additiver Fertigung sollen Lieferketten verkürzt und die Produktion näher zum Kunden gebracht werden.

Ziele der deutsch-niederländischen Zusammenarbeit

Der Workshop 3D-Druck soll dazu beitragen, dass die Digitalisierung in der Industrie beschleunigt wird. Additive Fertigung spielt hierbei eine große Rolle. Für die Beschleunigung der Digitalisierung ist es wichtig Netzwerke aufzubauen und interessierte Unternehmen zusammenzubringen, um erlangtes Wissen und Erfahrungen untereinander auszutauschen.

Dazu soll diese deutsch-niederländische Zusammenarbeit zum Thema Additive Fertigung dienen. Gleichzeitig ist dies der Auftakt einer Veranstaltungsreihe zu weiteren Themen aus dem Bereich Smart Industry/Industrie 4.0.

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Erfahren Sie, wie deutsche und niederländische Experten und Unternehmen sich gegenseitig im Bereich additive Fertigung unterstützen und die Digitalisierung in der Industrie beschleunigen können. Melden Sie sich jetzt zum ersten German-Dutch Smart Industry Collab: 3D Printing an!

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