Wenn es um Energieinnovation geht, denken Arnheim und das Ruhrgebiet längst nicht mehr in Grenzen. Beim Finale des deutsch-niederländischen Bryck Energy Accelerator kamen Start-ups, Investoren und Industriepartner in Arnheim bei Connectr – energy innovation zusammen, um die Ergebnisse der vergangenen Monate zu feiern – und neue Brücken für die Energiewende zu bauen.
Hierfür braucht es Orte, an denen Innovation passiert: „Wir sind eine Spielwiese für Energieinnovationen. Wir bauen auf, wir testen, manchmal scheitern wir – aber wir machen stetig weiter.“ Mit diesen Worten eröffnete Jeroen Herremans, Geschäftsführer von Connectr, die Veranstaltung Building Bridges in Energy Innovation.
Auf der Agenda standen neben dem Abschluss des Bryck-Energy-Accelerator-Progamms eine Campus-Tour, Pitches von Start-ups und Firmen sowie Speeddating zwischen Gründern, Investoren und Industriepartnern.
Innovative Energie-Start-ups: Von der Idee zum Markt
„Die Herausforderungen der Zukunft – nämlich eine klimaneutrale Industrie – können wir nicht allein bewältigen. Ohne grenzüberschreitende Zusammenarbeit entgehen uns so viele Chancen. Wir denken nicht in Grenzen, sondern in Lösungen“, betonte Herremans.

Die zehn Energie-Start-ups des Bryck-Accelerator-Programms stellten sich in den Pitch Sessions vor. Ihre Lösungen reichen von innovativen Energiespeichern über Kälte-Rückgewinnung bis zu digitalen Analyseplattformen. Gemeinsam wollen Sie komplexe Energielösungen zugänglicher und effizienter machen.
Einen passenden Ort, um ihre Ideen intensiv, praktisch und sicher zu testen, finden Start-ups und Unternehmen im Cleantech Park Arnheim und Arnhems Buiten. Hier befinden sich Testfelder für Energietechnologien, Klimatechnologien, Kreislaufwirtschaft und Softwarelösungen. Während der Veranstaltung bot Connectr seinem deutschen Partner BRYCK drei Demofelder zur Nutzung an. „Das Angebot wurde angenommen – mit dem Versprechen, dass wir innerhalb eines Jahres erste Ergebnisse sehen. Das ist weit mehr, als wir zu hoffen gewagt hatten.“
Ein Ökosystem für Energieinnovation entsteht zwischen Arnheim und dem Ruhrgebiet
Sowohl Gründer, Investoren als auch Unternehmen profitieren von einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Herremans sieht Connectr als Türöffner: „Arnheim und Essen liegen gerade mal eine Stunde auseinander. Wir sollten diese Nähe nutzen, um Kooperationen einzugehen. Mit Bryck, BMR und Connectr gibt es drei Organisationen, die ihre Kompetenzen vereinen. Wir helfen dabei, das erste Demofeld zu starten, den ersten Kunden zu finden oder praktisches Feedback von KMU zu bekommen – und wir bringen euch mit Investoren zusammen.“ Damit entsteht ein einzigartiges Innovationsökosystem zwischen Arnheim und dem Ruhrgebiet.

Ausblick
Als Nächstes ist geplant, niederländische Mentoren in das Bryck-Programm einzubringen und deutschen Start-ups niederländische KMU als Testkunden zu vermitteln. „Ein nächster Meilenstein wird das European New Power Summit am 21. Mai 2026 sein. Und schon am 28. Oktober startet Bryck die Startup Alliance“, kündigt Herremans an. Sein Ziel ist klar: „Essen ist die Energiehauptstadt Deutschlands, Arnheim die der Niederlande. Gemeinsam bauen wir eine europäische Energieregion.“




